modulspace

Social Media – Bildsprache

Bilder sagen mehr als tausend Worte?
Sicherlich kennt jeder von uns diese Aussage. Man denke hier nur an die Bilder ölverschmierter Vögel und Meerestiere am Golf von Mexiko der jüngsten Ölkatastrophe. Das wirkt sofort! Da hat man beim Lesen schon Bilder im Kopf.

Bei einer Recherche (zu einem ganz anderen Thema) bin ich aus dem Staunen nicht mehr raus gekommen. Social Media – ein Begriff in aller Munde, tut sich schwer mit einer eindeutigen Bildsprache. Allein über 190.000.000 Ergebnisse bei der Bildersuche von Google finden sich dazu. Das zeigt wie schwierig es ist, hier eine Bildsprache zu finden. Allein der Versuch, den Begriff in eindeutige Worte zu fassen, scheitert.


Social Media – der Begriff
Einmal ins Wörterbuch geschaut und diese Übersetzung gefunden: Social (gesellschaftlich, Gesellschafts …) Media (von medium, Medien) also irgendwas mit Gesellschaft und Medien (… Soziale Medien). Auf der Suche im Web finden sich sehr
viele Erklärungen und es werden stündlich mehr, hier nur einige Beispiele:

  • Soziale Netzwerke – Netzgemeinschaft
  • Gemeinschaft Gleichgesinnter
  • Kommunikationsbasar
  • Plattform zur Selbstdarstellung
  • Technologie, welche es ermöglicht, Sender und Empfänger einer Nachricht auf Augenhöhe zu bringen
  • Kind des Web 2.0
  • Austausch von User Generated Content


Social Media – die Bilder
Bei der nun folgenden kleinen Bildauswahl habe ich mich auf eine Bildsprache konzentriert. Ich konnte nicht umhin, durch entsprechende Untertitel meinen spontanen Eindruck zu übermitteln. Bildsprache im Piktogrammstil. Vieles sieht nach “Mensch ärgere Dich nicht”-Spiel aus. Schön zu sehen, wie man Netzwerke als “Morgenkreis” versteht oder als Pfeilformation mit roter Spitzenfigur. Dagegen wirkt die Matrixoptik schon richtig futuristisch …

Social Media – unterm Strich
Ein so dynamisches Thema wie Social Media lässt sich für meine Begriffe nicht mit Piktogrammen darstellen. Anschaulicher wirken da auf mich eher Versuche, dem Problem mit typografischen Mitteln gerecht zu werden. Die Sache bleibt spannend!


4 Kommentare

  1. hallo,

    der artikel hat mich ein wenig zum nachdenken animiert und ich hätte da vielleicht eine idee woher (unter anderen faktoren wahrscheinlich) das problem der definition und daher die schwierigkeiten mit der bildsprache, kommen könnten:

    früher haben unternehmen (oder auch privatpersonen) den inhalt vorgegeben und damit auch die definition – heute gibt die menge an personen die inhalte vor und damit ebenfalls die definitionen(?).
    wenn diese ableitung stimmt (und wie gesagt, diese idee ist mir jetzt während des artikels gekommen und entstammt keiner untersuchung oder studie), dann müsste es so viele definitionen wie menschen im social web geben und das würde sehr gut zu deinen gemachten erfahrungen passen.

    wenn man also eine einzige definition für social media in all seinen ausprägungen und facetten finden würde, würde man doch die user limitieren? und das wäre nicht der grundlegende gedanke des sozialen vernetzens, oder?

    lg
    michael vaclav

  2. Hallo Michael,

    vielen Dank für Deinen Kommentar. Genau diese Dinge sind mir auch durch den Kopf gegangen. Zum Glück gibt es nicht die EINE Bezeichnung, Erklärung – weil das Thema einfach zu dynamisch ist. Nur leider werden häufig Bilder verwendet ohne inhaltlichen Zusammenhang zum Thema. Dann lieber darauf verzichten. Mein Favorit dabei: die graue Pfeilspitze mit roter Führungsperson.

    Einfach ein schönes Bild für Social Media.

    Bis bald
    Michael Wendler

  3. Hallo Michael,

    kann euren Kommentaren und dem Blogpost auch nur zustimmen, wollte hier als Comment auch dazufügen, dass ich die Grafik mit dem roten Männchen als Pfeilspitze auch am aussagekräftigsten finde.

    Was meiner Meinung nach bei fast allen Grafiken viel zu kurz kommt ist, dass die “starken Verbindungen” und “schwachen Verbindungen”, was Social Media maßgeblich beeinflusst und attraktiv macht, kaum berücksichtigt werden.
    Außerdem kommt der “long tail” auch nicht raus, finde ich schade.

    liebe Grüße
    Rico Irmischer

  4. hallo,

    bilder zu finden ist recht schwer denke ich. das bild mit der pfeilspitze (und auch andere vertreter) verstehe ich so, dass das rote männchen die anderen in eine richtung führt. eine interpretation die die wirklichkeit ganz gut trifft (mark zuckerberg und andere), jedoch am social media gedanken wie wir ihn heute verstehen meiner meinung nach leider vorbei geht.

    menschen haben sich schon immer in gruppen und herden herumgrtrieben. daraus sind gute dinge wie vertrauen und nachbarschaftliche dinge erwachsen, aber auch weniger gut wie fremdenfeindlichkeit. ich denke, dass der grund aus dem social media die menschen heute so anspricht der ist, dass sich wieder in gruppen organisieren können und gemeinsam (fast schon kommunistisch) entscheiden können, ohne von jemandem abhängig zu sein (was natürlich nicht stimmt so lange die genutzten plattformen zentrale sind – aber da kommen wir in die web3.0 richtung).

    als gute bilder empfinde ich – um wieder zum eigentlichen kern der sache zurückzufinden – die, die aus tag-clouds zusammengesetzt sind, oder das bild mit dem globus und den vielen männchen darauf. auch diese “wir stehen miteinander im kreis” und die die ein wenig das durcheinander zeigen (sowas wie friendwalls aus profilbildern der freunde) und die vielfältigkeit, sind für mich treffend.

    generell sucht man aber eher nach bildern die erklärend sein sollen und verständlich demonstrieren was social media ist …. da habe ich selbst auch noch nicht wirklich etwas gefunden was mich anspricht.

    lg
    michael

Schreibe einen Kommentar



Twitter: modulspace

modulspace bei Facebook

QR Code

Kategorien

modulspace

Switch to our mobile site